Tokio ist eine Stadt, bei der man sich vor der Reise ziemlich schnell zwei Fragen stellt:
Wo sollen wir eigentlich übernachten?
Und: Wie kommen wir in dieser riesigen Stadt von A nach B?
Denn Tokio ist nicht wie viele andere Großstädte, in denen man einfach ein Hotel „im Zentrum" bucht und von dort aus vieles zu Fuß erreicht. Dafür ist die Stadt viel zu groß – und ein richtiges Zentrum gibt es eigentlich auch nicht.
Stattdessen besteht Tokio aus vielen verschiedenen Vierteln, die alle ihren eigenen Charakter haben. Shinjuku, Shibuya, Ginza, Asakusa, Ueno – theoretisch könnte man in jedem davon wohnen.
Wir haben uns für Shinjuku entschieden und dort in einem Airbnb übernachtet.
Für uns war das im Nachhinein genau die richtige Wahl: zentral genug, hervorragend angebunden und gleichzeitig konnten wir bei der Unterkunft etwas mehr Platz bekommen, ohne die Preise zu zahlen, die teilweise rund um Shibuya aufgerufen werden.
Für unsere Wege durch Tokio hatten wir außerdem eine Suica-Karte – und die würden wir jederzeit wieder nehmen.
Hier kommen unsere Erfahrungen und Tipps dazu, wo man in Tokio am besten übernachten kann, ob sich Hotel oder Airbnb mehr lohnt und wie die Fortbewegung in Tokio funktioniert.
Wo übernachten in Tokio?
Die wahrscheinlich wichtigste Erkenntnis zuerst:
Es gibt nicht das eine perfekte Viertel für Tokio.
Viel wichtiger ist, dass eure Unterkunft gut an das Bahn- und Metronetz angebunden ist.
Denn egal, wo ihr wohnt: Ihr werdet in Tokio sehr wahrscheinlich jeden Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein.
Die Entfernungen sollte man wirklich nicht unterschätzen.
Auf Google Maps sieht manches zunächst gar nicht so weit auseinander aus. Wenn ihr dann aber die tatsächliche Verbindung eingebt, können daraus plötzlich 40, 50 oder sogar 60 Minuten Fahrzeit werden.
Deshalb würden wir bei einer Unterkunft in Tokio immer drei Dinge miteinander vergleichen:
Preis, Platz und Fahrzeit.
Nur auf den günstigsten Preis zu schauen, kann sich am Ende rächen.
Warum wir in Shinjuku übernachtet haben
Wir haben uns für Shinjuku entschieden.
Shinjuku gehört zu den bekanntesten Vierteln Tokios und ist vor allem eines: unglaublich gut angebunden.
Der Bahnhof Shinjuku ist riesig und wird von verschiedenen Bahn- und Metrolinien angefahren. Unter anderem verkehren hier mehrere JR-Linien sowie Metro- und private Bahnlinien. Dadurch kommt man von Shinjuku aus sehr gut in unterschiedliche Teile Tokios.
Für uns war das ein großer Vorteil.
Wir mussten nicht jeden Morgen erst lange irgendwohin fahren, um anschließend in die richtige Richtung weiterzukommen, sondern konnten von Shinjuku aus direkt starten.
Dazu kommt, dass Shinjuku selbst schon ein Erlebnis ist.
Leuchtreklamen, Hochhäuser, Restaurants, Geschäfte, kleine Seitenstraßen – hier fühlt man sich sofort mitten in Tokio.
Wir fanden es deshalb auch schön, abends wieder nach Shinjuku zurückzukommen.
Man steigt aus dem Zug und ist nicht irgendwo in einem ruhigen Wohngebiet, sondern weiterhin mitten im Geschehen.

Shinjuku oder Shibuya – für uns auch eine Preisfrage
Natürlich hatten wir uns vor der Reise auch Shibuya angeschaut.
Shibuya ist ebenfalls perfekt angebunden und gerade bei einer ersten Tokio-Reise sehr attraktiv. Man ist direkt bei der berühmten Shibuya Crossing, schnell in Harajuku und mitten zwischen Shopping, Restaurants und modernem Tokio.
Allerdings merkt man bei der Unterkunftssuche schnell, wie beliebt diese Lage ist.
Rund um Shibuya wird es teilweise richtig teuer.
Und genau deshalb würden wir nicht automatisch sagen, dass Shibuya die beste Gegend zum Übernachten ist, nur weil dort viele bekannte Sehenswürdigkeiten liegen.
Für uns war Shinjuku der bessere Kompromiss.
Wir waren weiterhin sehr zentral, konnten Shibuya schnell erreichen und hatten gleichzeitig bei der Unterkunftssuche mehr Möglichkeiten.
Gerade in Tokio lohnt es sich wirklich, ein paar Stationen Unterschied in Kauf zu nehmen, wenn ihr dafür deutlich mehr Platz oder einen besseren Preis bekommt.
Solange die Verkehrsanbindung stimmt.
Hotel oder Airbnb in Tokio?
Das war für uns mindestens genauso wichtig wie die Wahl des Viertels.
Denn bei unserer Hotelsuche ist uns immer wieder dasselbe aufgefallen:
Viele Hotelzimmer in Tokio sind wirklich winzig.
Und damit meinen wir nicht „etwas kleiner als gewohnt".
Teilweise sind die Zimmer so klein, dass zwei geöffnete Koffer schon eine kleine logistische Herausforderung werden.
Trotzdem können die Preise gerade in zentralen Vierteln ziemlich hoch sein.
Deshalb haben wir nicht nur Hotels angeschaut, sondern auch Airbnbs miteinander verglichen.
Am Ende haben wir uns für ein Airbnb in Shinjuku entschieden.
Und für uns war das genau richtig.

Warum wir uns für ein Airbnb entschieden haben
Der entscheidende Punkt war für uns ganz einfach:
Wir hatten mehr Platz fürs Geld.
Gerade wenn man nicht alleine reist, macht es einen großen Unterschied, ob man abends in einem winzigen Hotelzimmer sitzt oder etwas mehr Raum hat.
Natürlich gibt es in Tokio auch große Hotelzimmer.
Die kosten dann aber häufig entsprechend.
Bei unserer Suche fanden wir Airbnbs, die deutlich geräumiger waren und preislich trotzdem mit kleineren Hotelzimmern mithalten konnten.
Für uns war deshalb nicht entscheidend:
Hotel oder Airbnb?
Sondern eher:
Was bekommen wir für unser Geld?
Und genau das würden wir auch jedem empfehlen, der eine Tokio-Reise plant.
Außerhalb wohnen und Geld sparen – lohnt sich das?
Je weiter ihr aus den bekannten Vierteln herausgeht, desto günstiger können Unterkünfte werden.
Das klingt erst einmal verlockend.
Ein größeres Apartment außerhalb für weniger Geld?
Warum nicht?
Das Problem ist nur:
Tokio ist riesig.
Und deshalb würden wir immer die tatsächliche Fahrzeit vergleichen, bevor wir eine Unterkunft buchen.
Nicht nur die Entfernung auf der Karte.
Wenn ein Airbnb 25 Euro pro Nacht günstiger ist, ihr dafür aber morgens eine Stunde ins Zentrum braucht und abends wieder eine Stunde zurückfahrt, hätten wir persönlich keine Lust darauf.
Vor allem nicht bei einer Reise, bei der man vielleicht nur vier oder fünf volle Tage in Tokio hat.
Rechnet das einmal hoch:
Eine Stunde morgens.
Eine Stunde abends.
Das sind zwei Stunden pro Tag.
Bei fünf Tagen verbringt ihr damit plötzlich zehn Stunden zusätzlich in Bahn und Metro.
Dann relativiert sich die Ersparnis ziemlich schnell.
Unser persönlicher Richtwert für Tokio
Wir würden deshalb immer versuchen, eine gute Balance zwischen Preis und Lage zu finden.
Es muss nicht zwingend direkt an der Shibuya Crossing sein.
Es muss auch nicht das teuerste Hotel in Shinjuku sein.
Aber wir würden darauf achten, dass wir die meisten Orte, die wir sehen möchten, in ungefähr 30 bis 45 Minuten erreichen können.
Wenn wir für fast alles regelmäßig deutlich länger als eine Stunde unterwegs wären, wäre uns die Unterkunft zu weit außerhalb.
Natürlich kann eine längere Fahrt einmal völlig in Ordnung sein.
Aber nicht jeden Morgen und jeden Abend.
Bei der Unterkunft unbedingt die nächste Station prüfen
Ein Punkt, den wir bei Tokio fast wichtiger finden als den Namen des Viertels:
Wie weit ist die nächste Bahn- oder Metrostation entfernt?
Ein Airbnb kann beispielsweise offiziell in Shinjuku liegen und trotzdem so ungünstig gelegen sein, dass ihr jedes Mal erst 15 oder 20 Minuten zur Station laufen müsst.
Und nach einem kompletten Sightseeing-Tag fühlen sich diese 20 Minuten plötzlich sehr viel länger an.
Deshalb würden wir bei jeder Unterkunft direkt bei Google Maps prüfen:
- Wie weit ist die nächste Station entfernt?
- Welche Linien fahren dort?
- Wie lange dauert es nach Shibuya?
- Wie lange dauert es nach Asakusa?
- Wie schnell kommt man nach Ginza?
- Wie lange braucht man zu den geplanten Sehenswürdigkeiten?
Das ist für uns viel aussagekräftiger als die reine Kilometerangabe.
Welche Viertel eignen sich zum Übernachten in Tokio?
Neben Shinjuku gibt es natürlich noch einige andere Viertel, die sich für eine Tokio-Reise gut eignen.
Shibuya – perfekt, aber oft teuer
Wenn euch der Preis weniger wichtig ist und ihr mitten im modernen Tokio wohnen möchtet, ist Shibuya natürlich großartig.
Die Gegend ist lebendig, hervorragend angebunden und ihr habt Restaurants, Shopping und einige der bekanntesten Orte Tokios direkt vor der Tür.
Dafür bezahlt man die Lage häufig mit.
Gut für: erste Tokio-Reise, Shopping, Nightlife und alle, die mitten im Geschehen sein wollen.
Shinjuku – unser Favorit
Shinjuku würden wir auch beim nächsten Mal wieder in die engere Auswahl nehmen.
Die Verkehrsanbindung ist hervorragend, es gibt unzählige Restaurants und Geschäfte und man hat trotzdem eine große Auswahl an Unterkünften.
Wenn ihr ein Airbnb sucht, kann Shinjuku außerdem interessant sein, weil ihr nicht ausschließlich auf klassische Stadthotels angewiesen seid.
Gut für: Sightseeing, erste Tokio-Reise und alle, die zentral wohnen möchten, aber Preise vergleichen wollen.
Ginza – eleganter und ruhiger
Ginza fühlt sich deutlich eleganter und aufgeräumter an.
Hier findet ihr viele hochwertige Geschäfte, Kaufhäuser und Restaurants.
Auch die Lage ist sehr gut.
Preislich kann Ginza allerdings ebenfalls ziemlich anspruchsvoll werden.
Gut für: alle, die ein hochwertigeres und etwas ruhigeres Umfeld bevorzugen.
Asakusa – traditionelleres Tokio
Asakusa ist eine schöne Alternative, wenn ihr lieber in einem etwas traditionelleren Teil Tokios wohnen möchtet.
Der berühmte Sensō-ji-Tempel liegt hier und gerade am Morgen oder Abend ist die Atmosphäre völlig anders als in Shinjuku oder Shibuya.
Allerdings liegt Asakusa im Osten Tokios.
Wenn viele eurer geplanten Ziele rund um Shibuya, Harajuku und Shinjuku liegen, müsst ihr entsprechend häufiger quer durch die Stadt fahren.
Gut für: Tempel, traditionelles Tokio und eine etwas ruhigere Atmosphäre.
Ueno – häufig interessantes Preis-Leistungs-Verhältnis
Auch Ueno würden wir bei der Unterkunftssuche anschauen.
Die Gegend ist gut angebunden und eignet sich besonders, wenn ihr viel im Osten Tokios unternehmen möchtet.
Teilweise findet man hier außerdem günstigere Unterkünfte als in Shibuya oder direkt in Shinjuku.
Gut für: preisbewusste Reisende und Sightseeing im Osten Tokios.
Wie bewegt man sich in Tokio am besten fort?
Jetzt kommt der Teil, vor dem wir vor unserer Reise tatsächlich etwas Respekt hatten.
Das öffentliche Verkehrsnetz in Tokio.
Wenn man sich vorher einen Bahnplan anschaut, denkt man erst einmal:
Wie soll man das jemals verstehen?
Unzählige Linien.
Verschiedene Farben.
JR.
Tokyo Metro.
Toei.
Private Bahngesellschaften.
Riesige Bahnhöfe.
Aber vor Ort war es viel einfacher, als wir erwartet hatten.
Wir sind fast ausschließlich mit Bahn und Metro gefahren.
Und nach kurzer Zeit wird das tatsächlich ziemlich selbstverständlich.

Suica-Karte in Tokio – unser wichtigster Tipp
Was uns die Fortbewegung enorm erleichtert hat, war unsere Suica-Karte.
Die Suica ist eine aufladbare IC-Karte.
Das bedeutet:
Ihr müsst nicht vor jeder einzelnen Fahrt erst herausfinden, welches Ticket ihr benötigt oder wie viel eure Strecke kostet.
Ihr haltet die Karte einfach an der Eingangsschranke an das Lesegerät.
Dann fahrt ihr mit der Bahn.
Beim Verlassen der Zielstation haltet ihr sie erneut an das Lesegerät.
Der entsprechende Fahrpreis wird automatisch vom Guthaben abgezogen.
Tokyo Metro unterstützt solche IC-Karten wie Suica oder PASMO an den Fahrschranken und an den Automaten kann entsprechendes Guthaben aufgeladen werden.
Für uns war das unglaublich praktisch.
Nach kürzester Zeit denkt man darüber überhaupt nicht mehr nach.
Karte dranhalten, durchgehen, fahren.

Welcome Suica für Touristen
Für Reisende gibt es unter anderem die Welcome Suica.
Die klassische Welcome Suica für Kurzzeitbesucher ist aktuell 28 Tage ab Kaufdatum gültig. Übrig gebliebenes Guthaben wird nach Ablauf nicht erstattet, weshalb man gegen Ende der Reise lieber nicht unnötig viel Geld aufladen sollte.
Gerade für eine normale Tokio- oder Japanreise reicht dieser Zeitraum meistens problemlos aus.
Es gibt außerdem eine Variante für Kinder. Bei der Kinder-Welcome-Suica wird automatisch der entsprechende Kinderfahrpreis berechnet.
Suica kann noch mehr als Bahnfahren
Was wir ebenfalls praktisch fanden:
Mit Suica kann man nicht nur Bahn und Metro fahren.
Ihr könnt sie an vielen Stellen auch zum Bezahlen verwenden.
Zum Beispiel in:
- Konbinis
- einigen Restaurants
- Bahnhofs-Shops
- Getränkeautomaten
- Geschäften

Dadurch wird die Karte schnell etwas, das man während einer Japanreise ständig verwendet.
Google Maps + Suica war für uns die perfekte Kombination
Wir haben nicht versucht, den gesamten Bahnplan Tokios zu lernen.
Warum auch?
Wir haben einfach unser Ziel bei Google Maps eingegeben und die vorgeschlagene Verbindung genommen.
Das hat für uns hervorragend funktioniert.
Google Maps zeigt euch normalerweise:
- welche Linie ihr nehmen müsst
- in welche Richtung ihr fahren müsst
- an welcher Station ihr aussteigt
- wo ihr umsteigen müsst
- wie lange die Fahrt dauert
- teilweise sogar, welcher Ausgang am Ziel sinnvoll ist
Und gerade dieser letzte Punkt ist in Tokio wichtiger, als man denkt.
Achtet auf den richtigen Ausgang
Ein Bahnhof in Tokio ist nicht unbedingt einfach nur ein Bahnhof mit Eingang vorne und Ausgang hinten.
Einige Stationen sind riesig.
Shinjuku ist dafür das perfekte Beispiel.
Wenn ihr am falschen Ausgang herauskommt, könnt ihr plötzlich auf der komplett anderen Seite des Bahnhofs stehen.
Deshalb würden wir immer schauen, ob Google Maps eine bestimmte Ausgangsnummer oder einen bestimmten Exit anzeigt.
Das spart erstaunlich viel Lauferei.
Ist Bahnfahren in Tokio kompliziert?
Unser Eindruck:
Es sieht komplizierter aus, als es ist.
Am ersten Tag schaut man noch ständig aufs Handy und kontrolliert dreimal, ob man wirklich am richtigen Gleis steht.
Ein oder zwei Tage später läuft man schon wesentlich entspannter durch die Stationen.
Viele Schilder sind zusätzlich auf Englisch beschriftet und die einzelnen Linien sind durch Farben und Buchstaben gut gekennzeichnet.
Natürlich haben auch wir nicht jede Verbindung auf Anhieb verstanden.
Und gerade in Shinjuku kann man durchaus mal in die falsche Richtung laufen.
Aber das gehört irgendwie dazu.

Metro oder JR – muss man den Unterschied verstehen?
Nicht wirklich.
Zumindest nicht für jede einzelne Fahrt.
In Tokio gibt es mehrere Betreiber.
Dazu gehören beispielsweise:
- JR East
- Tokyo Metro
- Toei Subway
- verschiedene private Bahnunternehmen
Als Tourist kann das zunächst kompliziert wirken.
Für uns war es im Alltag aber nicht besonders wichtig.
Wir haben einfach die Verbindung genommen, die uns Google Maps vorgeschlagen hat, und mit unserer Suica bezahlt.
Genau deshalb fanden wir die Karte so angenehm.
Braucht man in Tokio ein Taxi?
Für normales Sightseeing unserer Meinung nach nicht.
Das Bahn- und Metronetz ist so gut, dass wir fast überall damit hingekommen sind.
Ein Taxi kann natürlich praktisch sein, wenn ihr:
- viel Gepäck habt
- spät am Abend unterwegs seid
- mit kleinen Kindern nicht mehr weiterlaufen möchtet
- eine ungünstige Verbindung habt

Aber für die täglichen Wege zwischen den verschiedenen Stadtvierteln würden wir jederzeit wieder die öffentlichen Verkehrsmittel nehmen.
Trotzdem werdet ihr in Tokio unglaublich viel laufen
Nur weil Tokio ein fantastisches Bahnnetz hat, bedeutet das nicht, dass ihr wenig laufen werdet.
Ganz im Gegenteil.
Wir sind unglaublich viele Kilometer zu Fuß gegangen.
Unser Prinzip war meistens:
Mit der Bahn in ein Viertel fahren – dort zu Fuß alles entdecken – anschließend mit der Bahn ins nächste Viertel.
Genau so würden wir es wieder machen.
Denn wenn ihr nur von Station zu Station fahrt, verpasst ihr viele kleine Straßen, Geschäfte und Eindrücke, die Tokio eigentlich erst spannend machen.
Unsere Tipps für die Unterkunft und Fortbewegung in Tokio
Wenn wir heute noch einmal eine Tokio-Reise buchen würden, würden wir es wieder ähnlich machen.
Bei der Unterkunft würden wir nicht nur nach dem günstigsten Preis suchen.
Wir würden immer gleichzeitig vergleichen:
- Wie viel Platz bekommen wir?
- Wie weit ist die nächste Station entfernt?
- Wie lange brauchen wir zu unseren wichtigsten Zielen?
- Was kostet ein vergleichbares Airbnb?
Gerade weil Hotelzimmer in Tokio teilweise extrem klein sein können, lohnt sich dieser Vergleich.
Ein etwas günstigeres Airbnb außerhalb kann wiederum interessant sein – aber nur, wenn ihr dadurch nicht jeden Tag eine Stunde oder länger unterwegs seid.
Und für die Fortbewegung?
Da würden wir wieder ganz klar auf:
Suica + Google Maps
setzen.
Mehr brauchten wir im Alltag eigentlich nicht.
Unser Fazit: Wo wohnen und wie fortbewegen in Tokio?
Für uns war Shinjuku die richtige Wahl.
Wir waren mitten in Tokio, hervorragend an Bahn und Metro angebunden und konnten gleichzeitig ein Airbnb wählen, das uns mehr Platz geboten hat als viele der Hotelzimmer, die wir uns vorher angesehen hatten.
Shibuya wäre natürlich ebenfalls eine großartige Lage gewesen.
Aber dort fanden wir viele Unterkünfte schlicht deutlich teurer.
Und genau deshalb würden wir bei Tokio nie nur danach gehen, welches Viertel auf Instagram oder in Reiseführern am beliebtesten ist.
Die beste Unterkunft ist für uns die, bei der Preis, Platz und Verkehrsanbindung zusammenpassen.
Ein günstiges Apartment weit außerhalb würden wir genauso wenig wählen wie ein völlig überteuertes Mini-Hotelzimmer direkt an der Shibuya Crossing.
Lieber ein paar Stationen entfernt wohnen, etwas mehr Platz haben und trotzdem schnell überall hinkommen.
Mit unserer Unterkunft in Shinjuku hat das für uns sehr gut funktioniert.
Und auch die Fortbewegung war am Ende viel unkomplizierter, als wir vorher gedacht hatten.
Mit der Suica durch die Schranke, Google Maps öffnen und los.
Tokio ist riesig.
Aber wenn die Unterkunft gut liegt und man das Bahnnetz einmal verstanden hat, fühlt sich die Stadt plötzlich gar nicht mehr so unübersichtlich an.


